ehe die spuren verwehen ...
11 Frauen -
11 Jahrhunderte

 

PDF-ebook

CD-Rom mit PDF-ebook und einzelnen Kapiteln
Email-Anhang:
PDF-ebook  10 Euro,
1 Kapitel  5 Euro,
PDF-ebook CD:
12 Euro (DE),
14.50 Euro (EU, Int.)

Bestell-Formular
Telef. 0561/31690605
Fax 0561/32164

Sie sind Besucher:

 
11frauen-11jahrhunderte.de wird überprüft von der Initiative-S

Kassel, im November 2016




Erinnerung bewahren – Zukünftiges unterstützen
11 Kasseler Frauen engagieren sich für eine Skulptur für 11 denkwürdige Frauen

Das Stadtjubiläumsprojekt „ehe die Spuren verwehen…“: 11 Frauen – 11 Jahrhunderte hat die US-amerikanische Künstlerin Linda Cunningham angeregt, ein Kunstwerk zu entwerfen. Mit einer Skulptur 11 Frauen – 11 Jahrhunderte würde elf historisch bedeutenden Frauen aus Kassel mit ihren unterschiedlichen Aktivitäten und Lebensläufen ein permanentes Denkmal im öffentlichen Raum gesetzt.

Um die Wichtigkeit und Funktion des Bewahrens von Frauengeschichte in Kassel zu verdeutlichen, und somit auch zum Spenden anzuregen, werben 11 Frauen aus der Stadtpolitik und Stadtgesellschaft für die Skulptur. Sie teilen uns Ihre Gedanken zur Bedeutung von Frauengeschichte oder von einzelnen der 11 Frauen für die Identität einer Stadt mit. Oder auch die Bedeutung für sich selbst, als in der heutigen Zeit bei der Gestaltung von Politik und Gesellschaft mitwirkende Frau.

 

11 Frauen für 11 Frauen


Foto: Stadt Kassel
Petra Friedrich, Vorsteherin der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Kassel

Willy Brandt soll gesagt haben:

"Die Gleichberechtigung kommt voran wie eine Schnecke auf Glatteis." Das, obwohl im Grundgesetz seit 1949 der von Dr. Elisabeth Selbert eingebrachte Satz "Männer und Frauen sind gleichberechtig" Bestand hat.
All die Frauen, deren Andenken wir mit dem Projekt bewahren wollen, haben sich in unterschiedlichen zeitlichen Epochen für ihre Überzeugung eingesetzt. Die Energie, die freigesetzt wird, wenn wir uns für etwas Sinnvolles engagieren, ist riesig. Und so erinnern uns diese Frauen stellvertretend daran, dass es unser aller Aufgabe ist, das, was wir heute unter Gleichberechtigung verstehen, weiter zu verwirklichen. Jeder Mensch an seinem Platz und mit den ihm eigenen Möglichkeiten.
Eva Kühne-Hörmann, Hessische Ministerin der Justiz

Ich unterstütze das Projekt „11 Frauen – 11 Jahrhunderte“, weil es wichtig ist, daran zu erinnern, dass die Gleichberechtigung von Mann und Frau keine Selbstverständlichkeit ist, sondern dass wir auch in Deutschland dafür einen langen und hart Weg gehen mussten.

Wir können stolz auf die Verankerung der Gleichberechtigung von Mann und Frau im Grundgesetz sein. In vielen Teilen der Welt ist dies eben keine Selbstverständlichkeit, wie es auch noch vor wenigen Jahrzehnten in Deutschland keine Selbstverständlichkeit war.
Auch wenn es im Alltag sicher noch das eine oder andere zu verbessern gilt: Die Gleichberechtigung von Männern und Frauen ist rechtlich im Wesentlichen hergestellt. Dies haben wir den vielen Frauenpersönlichkeiten auf allen Ebenen zu verdanken, die für diese Errungenschaft oftmals hartnäckige Widerstände und Hürden überwinden mussten. Es ist wichtig, an diese Frauen zu erinnern. Sie haben unsere Stadt und viel darüber hinaus verändert und dazu beigetragen, dass wir in einer offenen und demokratischen Gesellschaft leben."

Foto: Stadt Kassel
Anne Janz, Dezernentin für Jugend, Schule, Frauen und Gesundheit

Mädchen und junge Frauen brauchen Vorbilder. Kasseler Frauen haben in der Geschichte so vieles geleistet, was sie als Vorbilder für die nachfolgenden Generationen geeignet und wichtig macht. Daher freue ich mich, wenn mit der Skulptur „11 Frauen – 11 Jahrhunderte“ öffentlicher Raum für das Bekanntmachen dieser Frauen und ihren Lebensleistungen in Anspruch genommen wird. So können wir alle, aber besonders die jungen Menschen, ihnen dort begegnen. Damit wird Neugier geweckt, sich mit den Frauen und ihrer Geschichte, und auch mit unserer Stadt zu beschäftigen.

Foto: privat
Brigitte Bergholter, Bürger für das Welterbe e.V.

Ein Denkmal für 11 denkwürdige Frauen - Kasseler Frauen engagieren sich……
Das erfolgreiche Projekt „11 Frauen - 11 Jahrhunderte“, das im Rahmen der 1100 Jahrfeier der Stadt Kassel einen Meilenstein der Erinnerung markierte, muss in dieser Stadt , in der die Frauen lebten und wirkten, verortet werden.
Mut, Selbstständigkeit und Diplomatie sind die alle Frauen verbindende Eigenschaften, mit denen sie sich in den jeweiligen Gesellschaften und ihren Zwängen behaupteten.
Sie sind für die Kasseler Stadtgesellschaft, für Frauen und Töchter dieser Stadt Sinnbild, Vorbild und Anstoß für gesellschaftliches Engagement.
Deshalb setze ich mich gern für ein Kunstprojekt ein, das die Erinnerung an diese starken Frauen wachhält.

Universität Kassel,
Foto: Sonja Rode
Prof. Dr. Ute Clement, Vizepräsidentin der Universität Kassel

Sophie Henschel ist eine der elf herausragenden Persönlichkeiten, deren Wirken mit dem Projekt „11 Frauen“ in das öffentliche Bewusstsein der Stadt Kassel gerückt werden soll - für die Universität Kassel sicherlich eine der wichtigsten. Das Institutsgebäude für den Maschinenbau am Standort Holländischer Platz trägt seit 2004 den Namen der berühmten „Fabrikherrin“ und Stifterin. Sophie Henschel war Chefin eines international agierenden Industrieunternehmens. Sie engagierte sich aber auch für soziale Belange und unterstützte beispielsweise den Bau des Rotes-Kreuz-Krankenhauses in Kassel oder die Einrichtung einer Fortbildungsschule für Lehrlinge. Ihr Verhältnis zu Unternehmertum, Wissenschaft und Technik und ihre Rolle sind beispielgebend - auch für die jungen Menschen, die wir an unserer Universität ausbilden.

Foto: Stadt Kassel
Renate Fricke, Stadträtin

Engagierte Frauen haben Kassel in vielerlei Hinsicht ihren Stempel aufgedrückt. Das wollen wir ins Bewusstsein heben, z. B. durch die Aktion „11 Frauen – 11 Jahrhunderte“, jetzt durch die Errichtung einer besonderen Glas-Skulptur, später durch ein Erinnerungsnetz quer durch die Stadt anhand von gläsernen „Gedenksplittern“.
Aber insbesondere soll diese Reise zu den Wurzeln in die Zukunft wirken. Unsere ganze Gesellschaft, und speziell wir Frauen, sind Teil einer Entwicklungskette hin zum Erkennen, Akzeptieren und Unterstützen der Kräfte von Frauen. Es wurde schon viel erreicht, aber der Weg ist noch weit. Widerstände und Hürden gab und gibt es. Aber – nicht nur diese – 11 Frauen haben gezeigt, dass es geht. Und der Erfolg rechtfertigt die Mühen. Also: Mut zu Visionen, nehmen wir gezielt Einfluss auf die Entwicklung unserer Gesellschaft!
 

Foto: Mario Zgoll
Renate Matthei, Verlegerin

Ich zitiere gerne und bewusst Jutta Limbach, die ehemalige Präsidentin des Bundesverfassungsgerichtes und spätere Präsidentin des Goethe-Institutes: „Ohne Selbstbehauptungswillen kommt eine Frau in unserer Gesellschaft nicht voran“, trotz aller gezielter Frauenförderung.
Und von daher begrüße ich es außerordentlich, dass Linda Cunnigham sich hat anregen lassen, ein Kunstwerk zu 11 Frauen aus 11 Jahrhunderten Kasseler Stadtgeschichte zu schaffen. Wir alle wissen, dass es sich hier nur um einen Anfang handeln kann. Diese 11 Frauen stehen zwar jede für sich aber immer auch gleichzeitig stellvertretend für all die bislang ungenannten Frauen. Mögen viele solche Plätze entstehen.

Foto: privat
Bärbel Praßer, West e.V.

Geschichtsschreibung als Geschichte der Frauen ist immer noch nicht selbstverständlich, deshalb freut es mich sehr, dass neben den vielen Denkmälern für berühmte Männer aus der Geschichte hier ein Denkmal für wichtige Frauen aus Kassels Vergangenheit entstehen soll, die Beispiel geben für viele weitere Kasseler Frauen, ohne die die Geschichte Kassels völlig anders verlaufen wäre.
Der Vordere Westen hat in jüngster Zeit durch die Benennung neuer Plätze wie dem Dr. Lilli Jahn Platz und dem Christa und Wolfgang Rudolph-Platz sein Engagement für eine stärkere öffentliche Repräsentanz von historisch wichtigen Frauen im öffentlichen Raum gezeigt. Kassel-West e.V. begrüßt die Gedenk-Installation am vorgeschlagenen Ort nicht zuletzt deshalb, weil einige der Frauen, die mit der Gedenk-Installation gewürdigt werden, im Stadtteil gewohnt und gewirkt haben, wie z.B. Elisabeth Selbert und Malwida von Meysenbug. Aber auch die neue Frauenbewegung war und ist im Vorderen Westen aktiv, so dass hier im Stadtteil mit der Skulptur die Brücken von Vergangenheit und Gegenwart geschlagen werden können.

Foto: privat
Eve Rotthoff, MdL a. D.

Es ist mir eine große Freude, das Projekt »11 Frauen – 11 Jahrhunderte« zu unterstützen. Es ist großartigen Frauen aus Kassel gewidmet, die mit Courage und Selbstverständnis ihren eigenen Weg gegangen sind und somit bis in die heutige Zeit Vorbilder sein können. Das von der Künstlerin für die Skulptur gewählte Material Glas steht für Transparenz, vielleicht auch für die Flüchtigkeit des Moments, Vergänglichkeit.
Gleichzeitig ist es ein Werkstoff, der Stärke und Dauerhaftigkeit repräsentiert und in der Darstellung von Linda Cunningham eine außerordentlich bemerkenswerte Erinnerung an die Lebenswerke dieser 11 Frauen findet.
Dr. Eva Schulz-Jander, Dozentin an der Volkshochschule Region Kassel

HERstory statt History lautete eine Forderung der amerikanischen Frauen in den Siebziger und Achtziger Jahren. Und Gerda Lerner, die österreichisch-amerikanische Historikerin fügte hinzu: "Ohne eigene Geschichte ist Frauen die Möglichkeit eines historischen Selbstbewusstseins abgeschnitten. Jede Frau ändert sich, wenn sie erkennt, dass sie eine eigene Geschichte hat." Siegreiche Feldherren auf stolzen Rössern, Dichter, Komponisten, Wissenschaftler sie begegnen uns aller Landen als Statuen und Straßennamen, als Tafeln an Häusern und Namen an öffentlichen Gebäuden. Aber wo sind die Spuren von Lise Meitner, Marie Curie oder Fanny Mendelsohn? Und in unserer Stadt Kassel - Landgraf Friedrich dominiert den Friedrichsplatz aber wo ist Elisabeth Landgräfin von Hessen, Dichterin und Musikerin, oder Gräfin Bose, die großzügige Stifterin, Gründerin eines Museums, oder auch Auguste Förster, Pädagogin und Schulpolitikerin? Um diese Leere auszufüllen hat Linda Cunnigham eine Installation entworfen, die ein Anfang ist. Andere werden ihr folgen, damit unsere Kinder und Kindeskinder sehen können, die Geschichte ist die Geschichte der Leistungen von Männern und Frauen. Deshalb unterstütze ich gern dieses Projekt.

Foto: privat
Katharina Seewald, Leiterin der Volkshochschule Region Kassel

„Denk falsch, wenn du magst, aber denk um Gottes Willen für dich selber“.
Dieses Zitat von Doris Lessing ist noch nicht lange eine Selbstverständlichkeit für Frauen – die Erinnerung an starke Kasseler Frauen öffentlich präsent zu machen, dient auch dazu, nicht zu vergessen, wie lange und schwierig dieser Weg dahin war. Die Skulptur soll aber nicht nur Erinnerung sein, sondern auch mahnen, dass wir nicht nachlassen dürfen, Ungerechtigkeiten und Ungleichheiten anzuprangern und einen gerechteren Weg einzuschlagen.
 

 


11 Frauen – 11 Jahrhunderte : Eine Skulptur als permanente Gedächtnisstätte für elf historisch bedeutsame Frauen aus der Geschichte Kassels

digitaler Entwurf für die Skulptur auf dem geplanten Standort
digitaler Entwurf für die Skulptur auf dem geplanten Standort

Angeregt durch unser Projekt zum Stadtjubiläum hat die US-amerikanische Künstlerin Linda Cunningham ein Skulptur entworfen, mit der das Erinnern an die 11 Frauen auf Dauer im städtischen Raum präsent gemacht werden soll.

Standort soll die sogenannte Grüne Banane sein, auf der von Beuys-Bäumen umsäumten Wiese entlang des Fußwegs zur Königstorhalle.

Bei der Realisierung der Skulptur konnte die Frauenbeauftragte unserer Stadt, Dr. Ute Gibhardt, den Verein Kassel-West e.V. als Unterstützer gewinnen, der auch die Spenden dafür sammelt:

IBAN:  DE50 5205 0353 0001 1275 39
BIC:  HELADEF1KAS
Verwendungszweck:  Skulptur 11 Frauen – 11 Jahrhunderte

Beschreibung der Skulptur

Beschreibung der Skulptur (PDF Kurzfassung)

Auch wir möchten unseren Beitrag zu diesem Projekt leisten. Statt einer Neuauflage unseres Buches 11 Frauen – 11 Jahrhunderte bieten wir es jetzt auf CD und als PDF-Datei an. Der Erlös geht als Spende an das Projekt. Die CD bieten wir für 12 Euro inkl. Versand, die PDF-Datei für 10 Euro per E-Mail-Versand.

Bestellen können Sie / könnt Ihr alles über unser Bestell-Formular, mit E-Mail oder telefonisch unter 0561/31690605.

Schirmherrinnen des Projekts sind:

Petra Friedrich, Stadtverordnetenvorsteherin der Stadt Kassel

Eva Kühne-Hörmann, Hessische Ministerin der Justiz
 

Weitere Informationen und Kontakt über:

Frauenbüro der Stadt Kassel, Dr. Ute Giebhardt
Rathaus, Obere Königsstraße 8, 34117 Kassel
Tel. 0561 787 7069
e-mail: ute.giebhardt@kassel.de