ehe die spuren verwehen ...
11 Frauen -
11 Jahrhunderte

 

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Beschreibung der Skulptur

Die vorgeschlagene Gedenk-Installation besteht aus zugeschnittenen Glasstelen unterschiedlicher Höhe und geometrischer Formen. Der unregelmäßige Grundriss der Bodenplatte nimmt eine Fläche von ca. 4m mal 3m ein. Auf die Stelen werden biographiebezogene Texte und Bildelemente gebracht, die die Neugierde der Betrachtenden wecken sollen und dazu anregen werden, näher zu kommen um mehr über die inspirierenden Karrieren dieser Frauen zu lesen und zu lernen. Zwei Gruppen mit je drei Glasstelen werden in der Mitte gegeneinander aufgestellt wie ein offenes Buch.

digitaler Entwurf für die Skulptur
digitaler Entwurf für die Skulptur

Die Lichtdurchlässigkeit des Glases führt zu einem Gefühl für die Vergänglichkeit von Natur und Zeit, dient aber auch zur Erhaltung von Erinnerung. Die Arbeit ist groß genug, dass man sie auch aus der Distanz erkennen kann, der Text kann ohne Mühe von davor stehenden Betrachtenden gelesen werden.

Skizze der Grundfläche
Skizze der Grundfläche

Erweiterung und nachhaltige Verankerung im Stadtbild - GlasGedenkSplitter als frauengeschichtliches Leitsystem durch die Stadt Kassel in Zusammenarbeit mit der Stiftung Archiv der deutschen Frauenbewegung ist darüber hinaus auch eine Erweiterung der Skulptur geplant. Es sollen an unterschiedlichen Stellen in der Stadt "Einzelsplitter" aufgestellt werden, die auf frauenrelevante Ereignisse bzw. auf erinnerungswürdige Einzelpersonen oder Institutionen hinweisen. Die Skulptur wird zum Ausgangspunkt eines Erinnerungsnetzes quer durch die Stadt. Mit diesen Glassplittern würden über die 11 Frauen hinausgehend weitere bekannte wie unbekannte Personen, Institutionen und Orte inszeniert werden, die für Kassel bedeutsam sind. Auf den Gedenksplittern würden kurze Informationen zum Ort/zur Person (Text/Bild) abgebildet werden. QR-Codes auf den Tafeln würden zu einer Internetpräsenz führen, die das Skulptur-Kunstwerk von Cunningham und die Orte der GlasGedenkSplitter in der Stadt präsentieren. Organisatorisch und finanziell wird das Vorhaben des frauengeschichtlichen Leitsystems von der Stiftung Archiv der deutschen Frauenbewegung übernommen.